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Amy backt eine Weihnachts-Pavlova

Ich habe mir überlegt, wie Amy aus meinem Roman mango delights Weihnachten feiern würde, denn das war kein Fest, das in ihrem streng puritanischen Elternhaus Beachtung fand.
Seit Amy mit Ethan und Lisa im Strandhaus lebt, schwelgt sie in sinnlichen Genüssen, kuschelt sich am Morgen in einen dicken Bademantel und trinkt ihren Kaffee mit viel Sahne und Zucker. Mit Sicherheit würde sie besonders an Weihnachten Wert auf das Essen legen und vor allem auf den Nachtisch.

Kennt ihr diese herrlichen luftig leichten Torten, die nach der russischen Balletttänzerin Anna Pawlowa benannt werden? Sie sehen großartig aus, sind total lecker und einfach herzustellen. Ich denke, auf so eine Torte würde Amys Wahl fallen.

Zutaten für die Meringe:

12 Eier
3 Tassen Puderzucker
2 Teelöffel Vanille
Einige Tropfen Lebensmittelfarbe Pink (optional)

Für das Topping:

3 Tassen Sahne
3 Teelöffel Rosenwasser
1 Pflaume in sehr dünne Scheibchen schneiden (evtl. in Whisky einlegen)
1 Esslöffel Zucker
1 Teelöffel Zitronensaft
1/2 Tasse Granatapfelkerne und Blaubeeren

Den Backofen auf 180° vorheizen.

Zunächst wird das Eiweiß steif geschlagen. Sobald die Masse fest wird, den Puderzucker einrieseln lassen. Vanille und Lebensmittelfarbe dazugeben. Zusätzlich verleiht man dem Eischnee Stabilität mit Zitronensaft.
Die Baisermasse ist perfekt, wenn sie zwar schon fest ist, aber noch glänzt. Für eine gewöhnliche Pavlova genügt ein Tortenboden, doch für Amys Weihnachts-Pavlova benötigen wir Protz und Pomp, deswegen backen wir drei Böden. Dazu jeweils ein Drittel der Masse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech zu einem Kreis formen, in den Ofen schieben und die Temperatur auf 100 °Celsius zurückschalten.
Eine Stunde backen.
Anschließend die Ofentür öffnen und den Boden bei geöffneter Tür kühl werden lassen. Wichtig ist, dass die Baisermasse außen knusprig ist, dabei allerdings hell bleibt. Der Kern sollte weich sein.
Das ist leider ein wenig zeitaufwendig, denn ihr müsst die Prozedur drei Mal machen.

 

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Die Sahne erst steif schlagen, wenn der letzte der Böden ausgekühlt ist. Der Baiserboden ist zwar schon süß, aber ich mag ungesüßte Sahne nicht. Macht es einfach nach eurem Geschmack. Das Rosenwasser sorgt für den exotischen Hauch, den Amy so gerne mag.

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Jetzt kommt der Teil, den ich am liebsten mag. Die Sahne wird auf den Böden verteilt. Es soll üppig aussehen, und nicht allzu akkurat. Weil ich Granatäpfel liebe, habe ich mich dafür entschieden. Es passen jedoch auch Beeren oder jede andere Lieblingsfrucht. Seid kreativ. An einer Pavlova kann man sich richtig austoben. Weil ich Whisky mag wollte ich die eingelegten Pflauemenscheiben probieren. Das nächste Mal kommt noch ein wenig Zimt dazu. Ich glaube, das wird gut passen.

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Gefällt euch das Rezept? Was ist euer Lieblingsnachtisch an Weihnachten? Lasst es mich wissen, vielleicht probiere ich es noch in diesem Jahr aus.

Eine bezaubernd leckere Pavlova hab ich übrigens auch auf dem Blog von Fräulein Klein gefunden. Jetzt warte ich nur noch darauf, bis wieder ein Geburtstag ansteht, an dem man in Mädchenfarben schwelgen kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gefunden habe ich das Originalrezept bei Tanya Zouev.

 

 

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